Salon Bechem als Sprungbrett für Azubi

Azubi Angelo Lüderitz aus Loburg will zwar nicht mit den berühmten Störchen seines Heimatdorfes fliegen, doch hoch hinaus im Leben, ja das möchte er auch zu gern. Denn der 18-Jährige mit ordentlichem Realschul-Abschluss hat ein großes Lebensziel: Maskenbildner am Theater.

Bereits seit vielen Jahren geht er mit Make up und Kosmetik in den Händen um wie andere Jungs mit dem Ball an den Füßen. Angelo: „Ich mag es einfach, mit solchen Dingen zu arbeiten, zu experimentieren, sie auszuprobieren. Ich finde es immer wieder spannend und beeindruckend, wie man mit ein bisschen Farbe und gutem Geschmack dem Antlitz von Menschen neue, andere Facetten vermitteln kann.“

Zu Hause im beschaulichen Loburg wissen so einige, was Angelo mit dem Stift so draufhat. An Halloween hat er immer ein volles Haus, weil sich sein Freundeskreis gern von ihm verwandeln lässt. Doch ihm geht es nicht nur um das Spektakuläre und das Auffällige im Gesicht, ihm geht es um die Wandlungsfähigkeit des Menschen im Detail, im scheinbar Unscheinbaren. „Ich probiere an mir selbst schon seit ein paar Jahren immer mal wieder ein paar Special-Effects beim Make up aus. Das begeistert mich so sehr, dass ich mein Hobby zum Beruf machen möchte.“

Angelo aber weiß, dass man im Leben immer einen Schritt nach dem anderen machen sollte: „Um Maskenbildner werden zu können, benötigt man zuvor eine Ausbildung als Friseur oder Kosmetiker. Ich habe mich für die Friseurausbildung entschieden.“ Insgesamt hat Angelo sechs Bewerbungen versandt – und ist nun froh, dass es im „Salon Bechem“ im Allee-Center geklappt hat: „Es ist ein toller Laden mit sehr hilfsbereiten tollen Kollegen. Und Magdeburg ist vielleicht ein ideales Sprungbrett, um nach der Ausbildung im Salon ans Theater zu kommen.“